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Welchen Wert haben Daten?

Die Gefahren durch Datenverlust und Computerkriminalität sind stets gegenwärtig. Die Menge an elektronisch gespeicherten Daten wächst stetig. Kommunikation erfolgt zunehmend online und nutzt elektronische Speichermedien, um Daten aus Verwaltung, Buchhaltung, Kalkulation, Planung und Konstruktion zu speichern. Digitale Daten sind daher von entscheidender Bedeutung. Sie sind ein wirtschaftlich wichtigstes und kostbares Gut.

Digitale Daten sind ein wertvolles Gut
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Wertbestimmung von Daten

 

Kaum ein Unternehmen ist sich des Wertes seiner Daten bewusst. Mittlerweile kann zwar nicht mehr nur die Hardware versichert werden, sondern auch der Datenbestand, die Wertbestimmung von Daten ist jedoch recht beliebig. Ob der Versicherungsschutz tatsächlich die Kosten abdeckt, die bei einem Datenverlust entstehen, bleibt damit fraglich.

 

Versicherungsgesellschaften, die dieses Risiko abdecken, rechnen nach der Formel: 1 MByte Daten entspricht einem Wert von 1.000 Euro (Quelle: TELA Versicherungs AG). Dass eine solche Absicherung nicht ausreicht, kann leicht an zwei Beispielen errechnet werden:

  • Eine versierte Schreibkraft (300 Anschläge/min) kann Text mit einem Umfang von einem MByte optimal in etwa 55 Arbeitsstunden erfassen - vorausgesetzt, die Daten liegen als Ausdruck vor. Geht man von einem Stundenlohn inkl. aller Nebenkosten von 40 Euro aus, kostet die Wiederherstellung auf diesem Weg 2.200 Euro.
  • Ein Team aus drei Personen hat insgesamt 2,5 volle Arbeitstage an einer Kundenpräsentation gearbeitet; die PowerPoint-Präsentation ging bei einem Festplattencrash verloren. Um die Präsentation aus den vorhandenen Brainstorming-Notizen und dem Recherchematerial zu rekonstruieren, braucht das Team noch einmal einen vollen Arbeitstag. Setzt man diesen Zeitaufwand mit 800 Euro pro Person an, kostet diese "Datenrettung" 2.400 Euro.

 

Wie kommt es zu Datenverlust?

 

Im Gegensatz zu der in den Medien oft verbreiteten Meinung spielen Naturkatastrophen als Ursache für Datenverlust nur eine untergeordnete Rolle.

 

Tatsächlich beruhen drei Viertel aller Schadensfälle auf Störungen an der Hardware oder auf Bedienungsfehlern. Die fünf wichtigsten Ursachen für Datenverlust im Überblick:

 

 

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notfall@festplattendefekt.de

 
 

Glossar

 
 

In unserem Glossar finden Sie Erklärungen und interessante Hintergrundinformationen zum Thema Datenrettung.

 

Glossar

 
 
 
  • Funktionsstörungen der Hardware oder des Systems

    • Mögliche Symptome:
      • Fehlernachricht, die besagt, dass das Gerät nicht erkannt wird.
      • Zuvor zugängliche Daten sind plötzlich nicht mehr auffindbar.
      • Kratzende oder klappernde Geräusche.
      • Festplattenlaufwerk dreht sich nicht.
      • Festplattenlaufwerk des Computers arbeitet nicht.
    • Vorbeugende Maßnahmen:
      • Schonen Sie elektrische Komponenten, indem Sie Ihren Computer vor Nässe, Hitze und Staub schützen.
      • Vermeiden Sie Spannungsschwankungen durch Verwendung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV).
      • Schütteln Sie Festplattenlaufwerke oder Bänder nicht bzw. entfernen Sie nicht deren Abdeckungen (Gehäuse).
      • Stellen Sie sicher, dass Ihr Rechner - und damit auch die Festplatte - ausreichend Kühlung erhält.
      • Überhitzungen können sowohl den Prozessor als auch die Festplatte schädigen.

     

  • Bedienungsfehler

    • Mögliche Symptome:
      • Zuvor zugängliche Daten sind plötzlich nicht mehr auffindbar.
      • Meldungen wie "Datei nicht gefunden" werden angezeigt.
    • Vorbeugende Maßnahmen:
      • Führen Sie grundsätzlich keine Aktionen wie Installationen oder Reparaturen durch, mit denen Sie keine Erfahrung haben.
      • Vermeiden Sie es insbesondere, den Standort Ihres Computers während des Betriebs zu verändern.

     

  • Software-Fehler oder Funktionsstörungen

    • Mögliche Symptome:
      • Systemnachrichten mit Bezug auf Speicherfehler.
      • Softwareanwendung lädt nicht.
      • Fehlernachricht, die besagt, dass Daten beschädigt oder unzugänglich sind.
    • Vorbeugende Maßnahmen:
      • Sichern Sie regelmäßig Ihre Daten.
      • Verwenden Sie Diagnose-Tools mit besonderer Vorsicht.

     

  • Computerviren

    • Mögliche Symptome:
      • Leerer Bildschirm.
      • Seltsames und unvorhersehbares Verhalten.
      • Anzeige der Fehlernachricht "Datei nicht gefunden", die einen Virenbefall andeutet.
    • Vorbeugende Maßnahmen:
      • Arbeiten Sie mit einem "guten" Anti-Virus-Softwarepaket.
      • Kaufen Sie Software nur bei seriösen Anbietern.
      • Überprüfen Sie alle eingehenden Daten, einschließlich verpackter Software, auf Viren.

     

  • Höhere Gewalt (Naturkatastrophen, Brände etc.)